Happy Eastern!!
3. April 2010Was für ein Brocken
17. März 2010Letzte Woche hatten Robert und ich Urlaub und den wollten wir diesmal bei mir zu Hause im Harz verbringen. Und wenn man Urlaub im Harz macht, dann muss natürlich auch ein Ausflug zum Brocken sein. Eigentlich haben Robert und ich uns das zur Tradition gemacht: jedes Jahr einmal den Brockengipfel zu erklimmen. Wo wir doch noch nie oben waren wenn mal länger als 10 Minuten Sicht hatte. Das ist allerdings auch gar nicht so einfach, schließlich zieht der Brocken förmlich jedes Nebelwölkchen an und es verhängt sich dann dort. Es soll nur 50 Tage im Jahr geben wo man von dort oben richtig tolle Sicht hat.

Trotz Wolken, hatten wir diesmal mehr Glück und konnten sogar für ein paar Minuten richtig gute Sicht genießen.
Wir hatten an diesem Tag eigentlich ganz gutes Wetter im Gefühl und gingen mit nur wenig Nebel, aber dennoch einer dichten Wolkenschicht rauf. Der Aufstieg war mal wieder mächtig anstrengend und das obwohl man die Strecke nun schon beinahe in und auswenig kennt. Jedes mal fragen wir uns dann, ob die nicht die Strecke hinauf verlängert haben. Den steilen und kurzen Aufstieg ließen wir diesmal auch glatt links liegen und konzentrierten uns bei dem Schnee und der Glätte lieber auf die “asphaltierte” Straße. Mit Roberts Schuhen war jedoch auch diese eingeschneite Straße die reinste Herausforderung. Ich allerdings kaufte mir dieses Mal schon lange vorher dicke, feste und besonders warme (dafür aber auch ganz schön schwere) Winterwanderschuhe, die sich allein dafür schon richtig bewährten. Schließlich wollte ich mich nicht noch einmal blamieren und ständig von Wanderern überholen lassen. Diese schauten nämlich schon einmal zu mir runter und meinten dann lächelnd “man sollte im Winter doch nicht mit Sommerreifen los machen!”, während dessen ich mich immer wieder auf den Hosenboden setzte.
Als wir dann oben waren, mussten wir uns erst einmal kräftig stärken. Danach war wirklich der schönste Moment, weil wir endlich einmal die Möglichkeit hatten, weit in die Ferne zu schauen. Endlich hatten auch wir einmal Glück und konnten für ganze 10 Minuten die Sonne und die klare Landschaft nach unten genießen.
Es war echt wahnsinnig schön und genau dafür hatte es sich gelohnt hochzulaufen. Tja, aber wenns am schönsten ist, soll man gehen. Ganz schnell verzog sich die Sonne wieder und schickte uns statt Sonnenschein dichten Nebel und viel Schnee hinunter. Wir zogen es uns also vor mit dem Schlitten mal schnell wieder runter ins Tal zu sausen. Was für eine Fahrt und was für einen Gaudi. Zwar ist man aufgrund der Schneemassen oftmals im Schnee versackt und leider vergaß ich auch den Schlitten vorher ein wenig zu wachsen, weshalb es eine doch eher gemütliche Fahrt wurde. Trotzdem ist es immer wieder rekordverdächtig wie schnell man doch ganze 9km Wanderweg fahren kann. Man braucht mindestens 2 Stunden bei erschwerten Bedingungen sogar 3 und mehr um hinaufzuwandern. Dann ist man vor lauter Kälte fast festgefroren, verflucht den eisigen Wind und die gefühlten minus 35 °C , spührt den naßkalten Schweiß im Rücken, sowie das bilden von Eiszapfen an den Wimpern, fährt dann aber zum Glück nur noch 25 Minuten auf dem Schlitten runter nach Schierke (zu Fuß wären es bestimmt wieder 2 Stunden).
Auch die Webcam am Brockenbahnhof machte ein Bild von uns, worauf wir richtig stolz waren. Und hier noch ein paar Bilder vom eisigen Schneetreiben:
Unser Winterurlaub
17. März 2010Unseren ersten Urlaub im neuen Jahr verbrachten wir dieses Mal bei mir zu Hause. Wir planten uns bewusst ein wenig mehr Zeit ein um familiäre Momente ausgiebig zu genießen, sowie um auch mal wieder die schönen Ecken des Harzes mit einem Kameraauge zu entdecken und festzuhalten. Mit unserer Kamera im Gepäck konnte das Wandern dann los gehen. Ein paar schöne Bilder und Impressionen von meiner Lieblingsgegend möchte ich euch hier zeigen:

Vom "Sternenkiecker", dem höchsten Turm in Quedlinburg, hatte man eine super schöne Aussicht auf ganz Stadt.
Meine Geburtstagsfeiern
6. Februar 2010Ach ist das schön wenn man Geburtstag hat und all seine Liebsten um sich hat oder zumindest wenn alle gedanklich bei einem sind. Da kommt man aus dem Feiern gar nicht mehr raus. Erst eine Feier hier bei uns mit Roberts Familie, dann feiert man auf Arbeit mit seinen verschiedenen Teams und dann die Feier mit meiner Familie ganz idyllisch im Harz.
Ich freute mich besonders über Anja, die an diesem Tag noch bei uns war und meine Wohnung mit Robert so schön für unsere Gäste vorbereitete, während ich arbeitete. Und natürlich freute ich mich ganz doll über Roberts rote Rosen, alle Mädels da draußen können mich bestimmt verstehen, wenn ich mich über diese ersehnten Rosen so unendlich gefreut habe, oder? Wir Frauen lieben halt Blumen. Dann wären da noch alle Gratulanten, Grüße und Telefonate die ich erhielt und die mir wirklich den Tag versüßten. Ja und dann natürlich das Highlight am Wochenende, unser Trip in den Harz. Ganz gemütlich in Familie wurde auch da nochmal ausgiebig gefeiert. Mein Bruder kam natürlich mit kompletter Rasselbande und auch meine Oma und mein Opa waren da. Es ist schon toll, wenn man alle auf Schlag mal wieder sieht. Eigentlich wurde daraus ein verspätetes Weihnachtsfest, denn nicht nur ich bekam Geschenke, auch für Robert und mein Bruders Familie waren noch Geschenke aus dem Weihnachtssack abgegeben worden. Rike und Justus hielten natürlich alle bei Laune und punkteten besonders mit ihren Gesangseinlagen. Von der Weihnachtsbäckerei, üder Schneeflöckchen bis hin zum Sandmännchenlied. Also Rike und Justus haben sich ihre Geschenke an diesem Abend wirklich verdient…
Viel zu schnell war aber auch dieses Wochenende wieder um. Vielen lieben Dank nochmals an alle meine Gäste, für die lieben Geschenke und bis zum nächsten Geburtstag!
Anja zu Besuch
25. Januar 2010Vom 11. bis 19. Januar hatte sich bei uns Besuch angekündigt. Anja, Roberts Cousine aus dem Ruhrpott wollte ihre alte Heimat endlich mal wieder besichtigen. Darüber war ich sehr froh, denn so lange Zeit für einen Besuch zu haben und dann alles langsam und gemütlich anzugehen hatte wir selten.
Wir haben es wirklich in vollen Zügen genossen und alle Abende gemeinsam ausklingen lassen. Da gab es natürlich gemütliche Quatschabende unter Mädels mit ganz vielen Teezeiten. Mein Teeschrank hat sich nun in einen kleinen Teeladen entwickelt, weil wir immer mehr Tee ausprobieren wollten und noch mehr neue Teesorten dazu kauften. Wusstet ihr das es sogar Kakaoschalentee oder Gummibärchentee mit echten Gummibärchen gibt? Lecker!!!!
Natürlich zeigten wir auch unsere Gegend und Anja war erstaunt wie sich hier alles doch verändert hatte. Es ist ja nun auch schon echt eine kleine Ewigkeit her, als sie noch hier wohnte. Wir machten Shoppingtouren, wovon Robert besonders profitierte, denn es ist immer gut, wenn man für seine Freundin ein Geburtstagsgeschenk kaufen will und eine Beraterin dabei hat und wir machten Ausflüge z.B. nach Dresden, gingen Essen, ins Kino oder schauten emotionale Filme mit Taschentüchern, Eis und Chips vor der Glotze.
Das sollte man wirklich alles öfters so genießen. Und ich hatte riesigen Spaß in der Küche, wir backten Kuchen für meinen Geburtstag und kochten richtig leckere Sachen ganz ohne Maggitüten. Besonders froh war ich, das Anja sich hier so wohl fühlte und dadurch glatt noch zwei Tage dran hing. Denn somit konnten wir sogar noch meinen Geburtstag zusammen in Familie feiern. Das war wirklich ein super schöner Geburtstag.
Nun geht leider jede Zeit einmal zu Ende, aber wir freuen uns schon jetzt wenn wir uns hoffentlich im Sommer wiedersehen werden. Dann aber auf jeden Fall mit ihrem Freund Sadrack, der nur deshalb dieses Mal nicht mit war, weil auch er seine Heimat Kamerun besuchte.
Und hier ein paar Fotos von unserer gemeinsamen Woche:















